Probeartikel

< JA!

Nutzen, was da ist!

Brücken bauen zwischen Freizeiten und Gruppenarbeit

Zielgruppe: Mitarbeitende

Dauer:

Gruppengröße:

"Die Gemeinschaft war einzigartig. Ich habe viele neue Leute kennen gelernt, mit denen ich noch heute eng in Kontakt bin". Die 15-jährige Carolin beschreibt so ihre Freizeit-Erfahrungen im Rückblick ein Vierteljahr nach Freizeitende. Mit dieser Erfahrung ist sie kein Einzelfall. "Freizeiten sind das Beste, was Jugendarbeit zu bieten hat, meinen die Jugendlichen?". Mit diesem Statement beginnt Wolfgang Ilg einen Artikel in der Zeitung Impulse des Projekts _puls im Evangelischen Jugendwerk in Württemberg. Nirgendwo wird soviel Gruppenpotenzial verspielt wie auf Freizeiten. Ursprünglich entstand Freizeitarbeit aus der Gruppenarbeit. In den letzten Jahrzehnten kommerzialisierte sich Freizeitarbeit zusehends. In Zeiten knapper werdender Mittel und steigender Sehnsucht nach tragfähiger Gemeinschaft und Glauben kann hier aktuell nur ein Gedanke laut werden ? Reformation.

Zwei Welten - Freizeiten und Gruppenarbeit

In Freizeiten und Gruppenarbeit treffen Welten aufeinander. Es stimmt ? viele, die Gruppenarbeit gestalten, bieten im Sommer Freizeiten an. Aber mal ganz ehrlich, gibt es eine Brücke zwischen den zwei Welten oder ist es eher Zufall, wenn Freizeitteilnehmende in Gruppen auftauchen?

Der Bedarf ist da, die Angebote auch?

59 % der Nichtgruppenbesucher wünschen sich eine Gruppe. Die meisten davon finden einfach keine. Einem Drittel davon passen die Leute da nicht und bei eben so vielen passen die Angebote nicht. Das heißt mit dem richtigen Angebot oder überhaupt einem Angebot könnte hier Gruppenleben entstehen.
Ein riesiges Potenzial, aber wo sind die Brücken?

Die Nabelschau

Freizeitnachtreffen haben den Geschmack von Nabelschau - Rückblick in Vergangenheit - wo alles immer toll und voll g? war. Freizeitnachtreffen als Nabelschau, um noch ein wenig Freizeitfeeling für die Zukunft zu retten. Reicht das für die Zukunft? Reicht das für Jugendliche die in Kontakt bleiben wollen? Freizeitnachtreffen werden kalkuliert nach der Frage: Was bringt es mir? Gruppenarbeit funktioniert nach dem Motto: Was kann ich bringen?

Ähnliche Ziele bei unterschiedlicher Methode

Ziele der Bereiche Freizeit und Gruppenarbeit sind sich sehr ähnlich: Jugendliche entdecken bei uns ihre Berufung, ihre Fähigkeiten, ihre Gaben und lernen Jesus kennen und können in der Gruppe das alles leben und kennen lernen.

Ebenso werden Freizeiten und Gruppenarbeit ähnlich bei Jugendlichen assoziiert.

Was hat das Speisungswunder mit Brücken bauen zu tun?

Jesus ist unterwegs mit seinen Jüngern ? sie brauchen mal eine ruhige Minute. Dort angekommen, stehen die Massen wieder da: Tausende von Frauen und Männern mit ihren Kindern. Und Jesus sieht was los ist, was sie suchen und erzählt von Gott. Nach vielen Stunden, der Abend neigt sich dem Ende zu, werden die Jünger unruhig: so viele Menschen, so viele Mägen und hungrige Münder. "Jesus lass sie ziehen, jetzt ist was anderes dran". Und Jesus gibt seinen Jüngern die Aufgabe: Schaut was noch da ist zum Essen! Was noch da ist an dem kostbaren, lebenswichtigen Gut, reicht nicht mal für das eigene Team. Und Jesus nimmt was da ist, legt seinen Segen drauf und teilt aus. Es reicht, es ist im Überfluss da.

Und was ist mit dem Brücken schlagen? Unser Problem, unser höchstes Gut ist nicht die Nahrung, sondern Zeit. Wir haben alle gleich viel Zeit ? 24 Stunden am Tag. Wir haben unterschiedliche Prioritäten. Wenn wir Freizeit und Gruppenarbeit verbinden wollen, sollten wir uns auch darüber im Klaren sein, dass wir Zeit investieren können. Unterschiedliche Zeitlevel in den nächsten Abschnitten werden Platz und Ideen eingeräumt. Was passt, kann jeder selbst beurteilen und der Kreativität - dieses Muster zu sprengen - ist keine Grenze gesetzt.

Es gibt verschiedene Levels beim Thema Gruppen gründen aus der Freizeitarbeit

Level eins: Vermitteln

Vermitteln heißt also auch Zeit - wenn auch im voraus - und ein Telefon und/oder Verbindungen mitbringen.

Wer Brücken schlagen unterstützt, aber selbst keine Mitarbeitenden findet, die sich über die Freizeit hinaus engagieren und selbst wenig Ressourcen hat, tut gut daran frühzeitig Gruppen in dem Einzugskreis der Teilnehmenden auszumachen: Konfi-Club, Jugendkreise, Jungenschaft, Pfadfinder, Mädchenkreise, TeenDance-Gruppen, Outdoorteam, TEN SING, Offene Angebote. Die Liste von unterschiedlichsten Gruppenformen ließe sich unendlich fortschreiben. Zu jeder Veränderung in der Jugendkultur gibt es eine Gruppe die sich organisiert trifft. Die Frage ist: Wie finde ich sie? Und: Sind das auch die Inhalte die mir wichtig sind?

Als erste Suchumgebung ist der Distrikt im Focus: Gibt es hauptamtliche Mitarbeitende in der Jugendarbeit in meinem Distrikt? Hier können zumindest Pfarrer und/oder Diakone Tipps geben. Es gibt in jedem Kirchengemeinderat einen Zuständigen für Jugendliche, der weiß wen man fragen kann. Ein Anruf mit der Bitte, Adressen von Gruppen ausfindig zu machen, müsste genügen um einen Gruppenspiegel mit Adressen zu erhalten. Aber Vorsicht! Nicht jede Liste, die auf neuem Papier ausgedruckt ist, ist schon im 20. Jahrhundert -vom Inhalt angelangt. Deshalb alle Nummern anrufen und fragen, ob es die Gruppe noch gibt oder ob der Mensch am anderen Ende der Leitung noch andere Gruppen kennt. Falls nachher mehr oder weniger auf der Liste stehen, ist die Weiterleitung an den Erstellenden der Liste ein guter Hinweis?

Diese Suchumgebung kann auf einen Bezirk oder ein Dekanat ausgeweitet werden. Hier bekommt man Hilfe von Bezirksreferenten, CVJM-Referenten, Dekan oder deren Sekretärin. Zumindest gilt auch hier, hartnäckig und freundlich fragen, an wen man die Frage noch richten kann, hilft hier weiter.

Nachdem in der eigenen kirchlichen Umgebung gesucht worden ist, gibt es auch andere Bruder- und Schwester-Kirchen und Gemeinschaften mit einer genialen Jugendarbeit. Ökumene ist bei Jugendlichen kein Thema. In einem Schülerbibelkreis hat noch nie jemand nach Kirchenzugehörigkeit gefragt. Hier hilft das Telefonbuch oder auch die Nachfrage beim Pastor, Priester, Diakon oder Pfarrer.

Wer die Adressen nun hat, schreibt sie unter einem kurzen erklärenden Text in eine Broschüre und hat so ein gutes Fundament, um gegen Ende der Freizeit Jugendliche von seiner Freizeit in bestehende Gruppen zu vermitteln. Für alle Gruppen gilt: Es ist nur gut für jede Gruppe, wenn neue Frischzellen die bestehende Gruppe stärken.

Schwachpunkt hier ist die emotionale Ferne der Gruppen. Wer nicht selbst Teil der Gruppe ist, hat es schwer andere für das Angebot zu begeistern.

Level zwei: Integrieren

Schon bei der Mitarbeitendensuche wurde das Thema angesprochen. Wer Mitarbeitende hat, die eine Jugendgruppe begleiten oder selbst eine Jugendgruppe begleitet, hat hier einfache Chancen Jugendliche in die Gruppe zu integrieren. Genial ist, wenn Gruppenteilnehmende ebenfalls auf der Freizeit sind. Wer hier Offenheit signalisiert, sieht schon während der Freizeit, welcher Teilnehmende konkret angesprochen werden kann. Apropos ansprechen, der Satz stimmt: Jugendliche müssen erst wissen, wofür sie sich begeistern lassen. Das heißt konkret, dass die Inhalte, die sonst in der Gruppenarbeit vorkommen auch während der Freizeit erlebbar sein sollten. Auf der anderen Seite tut es jeder Gruppe gut, neben neuen Teilnehmenden etwas Neues in ihren Ablauf aufzunehmen. Jeder Teilnehmende bringt somit etwas Neues in den Gruppenalltag mit ein. Auch das ist Beteiligung.

Achtung: Die Erreichbarkeit der Gruppenangebote spielt hier für Jugendliche natürlich eine wichtige Rolle. Zusätzlich sollte die bestehende Gruppe ein ?Ja? zu neuen Mitgliedern haben.

Schwachpunkte sind hier die bestehenden Formen. Es ist für jeden wichtig, sich in Formen einzufinden. Die Chance eigene Dinge einzubringen, sollte aber für jeden Jugendlichen bestehen. Die Lebenswelt der Jugendlichen (Schule etc.) wird eher selten mit den Gruppenangeboten getroffen, sodass die Gruppe außerhalb der eigenen Lebenswelt ist.

Level drei: Nacharbeiten

Ein weiteres Modell aus der Praxis ? Nacharbeiten. (Normalerweise ein Wort das mir nicht gefällt ? ich weiß aber noch kein besseres.) Nacharbeit meint nicht, die Sachen noch aufarbeiten, die mir bei der Freizeit nicht gelungen sind oder die berühmte Nabelschau zu gestalten nach dem Motto: Ach, wie schön war `s doch und wie haben wir das hinbekommen. Nacharbeit heißt: mit Modulen der Freizeit 4-6 Treffen (Abende, Samstage, Wochenende ?) zu gestalten. Weiterführende Themen der Freizeiten werden hier aufgenommen, glaubensvertiefend agiert, Platz zum Reden über den Alltag jetzt und auch konkrete Schritte für die Zukunft finden hier Platz. Diese Art von Nacharbeit kann sich über 4-6 Monate erstrecken. Mitarbeitende der Freizeit(en) können die Treffen mit den Teilnehmenden zusammen gestalten. Ziel: Auch hier die Initialzündung der Jugendlichen erreichen: Wir wollen uns regelmäßig treffen oder ich gehe in diese oder jene Gruppe.

Die Treffen sind an rotierenden Orten oder einem zentralen Ort organisiert.

Level vier: Begleiten

Jugendgruppen gibt es zu Hauf: Jede Peergroup ist Gruppe. Jugendgruppen unter dem Dach eines Verbandes, Vereins oder der Kirche nehmen jedoch ab. Jugendliche begleiten heißt: Jugendliche punktuell in ihrer Gruppenwerdung schon auf der Freizeit, aber auch darüber hinaus zu begleiten. Das sollte schon auf der Freizeit angelegt werden. Auch hier gilt: Jugendliche müssen wissen, wofür sie sich begeistern können. Deshalb hilft es pragmatisch unterschiedliche Gruppenformen in den Gedanken aufzumalen. Was interessiert die Jugendlichen? Was verbindet sie? Gibt es gemeinsame Interessen und gibt es Gruppenmodelle die dazu passen oder ähnlich sind? Jugendliche brauchen für eine regelmäßige Gruppe einen Rahmen. Hier zu helfen einen Rahmen zu finden, ist die Aufgabe der Mitarbeitenden. Wo könnten Treffpunkte sein? Wann? Wie oft? Wann kann ich oder soll ich überhaupt besuchen? Wer ist Ansprechpartner? Was kann ich einbringen und was soll ich einbringen? Hier braucht es den engen Kontakt zwischen Teilnehmenden und Mitarbeitenden und im Zusammensein den gemeinsamen Zielhorizont der regelmäßigen Treffen.

Gruppen die sich weiterhin zum gemeinsamen Frühstück treffen, können hier genauso entstehen wie Gruppen zu den Workshopangeboten (Outdoorgruppe, Filmteam, TEN SING, TeenDance etc.) oder den Impulseinheiten (Jugendhauskreis etc.). Alle Module der drei Gerüstteile können hier zur Initialzündung der Gruppenidee werden.

Level fünf: Gründen

Genial ist wer selbst bereit ist Gruppe zu gründen und Mitarbeitende hat, die mit durchstarten. Hier kann schon während der Freizeit konkret mit den Jugendlichen gesponnen werden (je mehr es auf das Ende der Freizeit zugeht, umso mehr), wie es nach der Freizeit weitergeht. Auf was haben wir Lust (macht Sinn, Fun und ist mit Freunden)? Hier konkrete Inputs geben, Erfahrungen austauschen oder weitergeben. Mittendrin sein, sind die Eckpunkte meines Einsatzes.

Gründen ist erst mal ein nebulöses Wort, was einfach sagt, mit den Jugendlichen in Kontakt bleiben in einem zusammen bestimmten und gestalteten Rahmen. Auf jeder Freizeit können so auch unterschiedliche Formen entstehen. Manche treffen sich zum Frühstück weiterhin einmal die Woche morgens um 6:00 Uhr. Andere am Sonntagabend, um über das zu reden, was Lebens- und glaubenstechnisch ansteht. Die dritte Gruppe choreographiert einen Tanz für den nächsten Jugendgottesdienst oder einen Auftritt an der Schule. Manche haben den Geschmack auf Meer oder mehr bekommen und wollen im nächsten Jahr als Mitarbeitende oder Helfer auf Freizeit oder Camp dabei sein.

Feste Regeln gibt es hier nicht, wie Gruppe sich bilden kann, als vielleicht die Erkenntnis, dass sie sich mehr bildet, als dass ich oder eine Menge von Menschen sie gründen kann. Was getan werden kann ist, auf viele kleine Dinge zu achten, die die Gründung oder Bildung unterstützt.

Was während der Freizeit das Gründen von Gruppen unterstützt,

  1. regelmäßige Rituale: Wer sich täglich bei Freizeiten mit den gleichen Menschen zum Frühstücken oder bei der Tagestour im Café in kleinen Gruppen trifft, findet hier schon Vertrautes - manchmal sogar Rituelles. Es ist immer wieder interessant wie sich unterschiedliche Gruppen alleine begrüßen, anziehen, ihren eigenen Jargon haben. Was regelmäßig auf Freizeiten angeboten werden kann, sind Daily Soaps, Kleingruppen, gemeinsame Essen in Familiengruppen, Morgenimpulse, Morgenlob, Abendschluss.

  2. Familiengruppen: Auf dieses Modul gehe ich nochmals genauer ein. Traditionelle Familienstrukturen gibt es heute in dieser Einfachheit nicht mehr. Patchworkfamilien, Alleinerziehende Kleinfamilien, Wohngruppen etc. kommen als Formen hinzu. Unter anderem geschieht gerade in diesen Formen Taktung, also Regelmäßigkeiten die mir vertraut sind. Vertrautes schafft, sich zuhause fühlen. Familiengruppen bei Freizeiten ersetzen keine Familienstruktur. Sie helfen aber, meine Gedanken loszuwerden, Feedback, Input zu bekommen, ein soziales Netzwerk zu spinnen, das mir hilft gerne da zu sein.

  3. Workshopreihen: Wer regelmäßig an einem Projekt, einer Idee - nehmen wir mal einen Film ? arbeitet, infiziert sich automatisch mit dem Produkt und der Erfahrung, gemeinsam etwas geschaffen zu haben. Wer einzelne Workshops anbietet wird schnell zum Animateur. Morgens töpfern wir eine Runde, mittags mal ne Stunde Bodypainting und nachmittags eine Kette zusammen fusseln. Hier entsteht wenig Nähe und mit Sicherheit keine Motivation, so etwas weiter in einer Gemeinschaft mit andern zu machen. Wer aber an einem gemeinsamen Produkt von der Idee über die Umsetzung bis zur Präsentation beteiligt ist, ist offen für Neues.

  4. Kleingruppe: Es wird zuviel auf Freizeiten vorgetragen. Was wirklich zur Erfahrung wird, muss sich durch Gespräch und Diskussion in den Kopf einnisten. Kleingruppe hört sich schrecklich pädagogisiert an. Dies ist aber nichts anderes als eine Ansammlung von Gleichgesinnten, die sich über eine Sache mehr oder weniger interessiert unterhalten und dabei zu einigen Aha-Erlebnissen sprich Erfahrungen kommen.

  5. Lebensweltorientierte Freizeiten: Meine Praxis bei Freizeitausschreibungen ist die, dass ich Lebenswelten und Szenen bei der Ausschreibung und auch beim Werben bewusst anspreche. Beispiel:
    Berlintour 1: Skaterszene, Medieninteressierte, Shoppingwillige
    Berlintour 2: Tanzinteressierte, Filmer, Stadtinteressierte
    Aktionsfreizeit: Outdoorbegeisterte oder Kicksuchende

    Was ist dein Ding, dein Interesse und das anderen Mitarbeitenden? Wo treffe ich die richtigen Teilnehmenden für diese Freizeit?

  6. Beziehung auf der gleichen Ebene: Jugendarbeit gelingt da, wo sich Mitarbeitende auf gleicher Augenhöhe mit Jugendlichen aufmachen. Jugendliche brauchen keine Idole, sondern lebensnahe Vorbilder, die mit ihnen Leben teilen. Deshalb halte ich nichts davon, morgens zwei biblische Impulse für Mitarbeitende und Teilnehmende zu machen, sondern Jugendliche in unseren Alltag einzuladen. Jugendliche ernst nehmen, mich selbst auch ab und an in den Hintergrund stellen, ohne die Verantwortung abzugeben, mutig das Programm zu ändern oder den Wünschen anzupassen sind kleine Symbole für eine Beziehung auf gleicher Ebene.

  7. Gemeinsames erfahren: Wir Mitarbeitende machen für die Jugendlichen eine Bad-Taste-Party. Wir gestalten alles schön und lassen die Jugendlichen (am besten gut gepuscht) unsere fiesen Aufgaben lösen und lachen uns dabei einen ab. Das ist genau das, was es verhindert, gemeinsames zu erfahren. Mit gemeinsam erfahren meine ich nicht, bei einem Lagerfeuer nachts um 12 Uhr hoffnungsschwangere Lieder zu singen, sondern genauso bei einem gemeinsamen Programm sich mit reingeben. Jugendarbeit hat für Mitarbeitende oft etwas mit dem zu tun, sich als Mensch zu zeigen, unmittelbar zu sein und nicht vom hohen Ross zu gestalten. Ein wenig heiliger Humor und über sich selbst auch lachen können ohne anbiedernd zu werden gehört einfach dazu. Gemeinsames erfahren heißt auch: zusammen sein, zusammen reden, zusammen erleben.

  8. Beteiligung: Hier ist schon genug gesagt. Was kann getan werden, dass jeder ein Teil der Idee (sei es die Freizeit, die Gruppe, die Show etc.) wird.

Achim Großer, Jugendreferent, Ludwigsburg

Aus: Der Steigbügel 2/2005 (316)

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