Probeartikel

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Laugenbrötchen selbst gemacht

Das geheime Rezept der Laugenbrötchen

Zielgruppe: Jugendgruppe

Dauer: ca. 1 Stunde

Gruppengröße: 15 satte oder für 5-8 hungrige Jugendliche

Wer beißt nicht auch gern in ein duftendes, ofenwarmes Laugenbrötchen, noch dazu, wenn es selbst hergestellt wurde? Und noch dazu ohne gefährliche und ätzende Lauge, aber mit dem selben Ergebnis? Beiliegendes Rezept verhilft jeder Jugendgruppe zu einem leckeren Ergebnis!

Zutaten

Reicht für ca. 16-20 Laugenbrötchen (je nach Größe)

400- 420 g Milch (zimmerwarm), 2 Päckchen Trockenhefe oder 1 Würfel frische Hefe, 600g Mehl, 2 Teelöffel Salz; 300 g kochendes Wasser, 2-3 Esslöffel Natron; evtl. grobkörniges Salz

Zubereitung

Aus Mehl, Hefe, Salz und Milch einen Hefeteig herstellen, der sich gut von den Fingern lösen lässt und nicht mehr zu feucht ist. Diesen an einem warmen Ort ca. 30 Min. gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Je nach zur Verfügung stehender Zeit kann der Teig zusammen mit den Jugendlichen hergestellt oder schon im Vorfeld zubereitet werden. Ca. 16 -20 Brötchen (je nach Größe) oder 10 Brezeln formen. In 300 ml kochendem Wasser 2 Esslöffel Natron auflösen. Immer 3-4 Brötchen (je nach Topfgröße) kurz in die schäumende heiße Lauge tauchen und nach 1 Minute wieder herausholen. (Variante 1: statt Wasser Milch verwenden, Variante 2: nur mit der Lauge bestreichen).

Vorteil: im Gegensatz zu "normaler" Lauge ist diese nicht ätzend, somit muss hier nicht mit Handschuhen gearbeitet werden, und es ist auch nicht schlimm, wenn ein Tropfen Lauge auf die Haut spritzt!

Wer die Brötchen und Brezeln besonders "echt" aussehen lassen will, streut noch etwas grobkörnige Salz auf die noch von der Lauge feuchten Teiglinge. Die Brötchen können nun so gebacken werden und reißen von selbst leicht auf, was das typische Aussehen unterstreicht - an den Stellen, an denen der Teig mit Lauge behandelt wurde, werden sie braun, an den aufgerissenen Stellen bleiben sie hell. Wer ganz akkurat arbeiten will, schneidet mit einer Schere oder einem Messer noch ein Kreuz auf der Oberfläche ein.

Die fertigen Werke auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 15 Minuten backen.

Tipp: Die Brötchen schmecken warm am allerbesten, pur oder mit Butter, Frischkäse oder wie auch immer ...

Die Brötchen bieten sich auch an für Feste, Elternabende oder Wochenendfreizeiten. Man wird staunen, wie kreativ die Teenis in kürzester Zeit ihre Teiglinge formen, egal ob Laugenstangen, Fußbälle oder Herzen, der Phantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt ...

Eine letzte Warnung

Wer diese selbstgemachten Brötchen einmal gekostet hat, der wird zum Wiederholungstäter. Also am besten gleich Rezeptkopien aus dem Steigbügel bereitlegen oder einen erneuten Backabend einplanen.

Sybille Kalmbach, Gärtringen

Aus: Der Steigbügel 1/2009 (331)

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