Alpenbörse

Börsenspiel für Gruppen im Raum

I. Spielidee

1. Mehrere Reiseunternehmen (Sonnenschein-Tours AG / Schneeflocke AG Traum-Ski-Heil AG und Bockstark & Co. Reisen AG) liefern sich in Sachen Wintertourismus ein heißes Rennen.

2. In jeder neuen Saison müssen die Unternehmen zunächst bei der Stiftung Urlaubstest", einem unabhängigen Institut des Dachverbandes der Reiseunter-nehmer, zu einem Saison-Start-Qualifikations-Test antreten. Je nachdem, ob der Saison-Start-Qualifikations-Test erfolgreich war oder nicht, können nun drei bis sechs Hotels an insgesamt zehn verschiedenen Wintersportorten in fünf Ländern (Oberstdorf - Deutschland - / Garmisch-Partenkirchen - Deutschland - / Saalbach - Österreich - St. Anton - Österreich - / Cortina d'Ampezzo - Italien -Bormio - Italien - / St. Moritz - Schweiz - / Crans-Montana - Schweiz - / Chamonix - Frankreich - und Val d'Isere - Frankreich - ) für die gesamte Saison komplett gechartert werden.

3. Anschließend wird in einem Zufallsverfahren ermittelt, inwieweit die gecharterten Hotels ausgelastet sind. Bei einer Vollbelegung oder einer Auslastung von mehr als 50% macht das Unternehmen einen Gewinn - der Börsenkurs des Unternehmens steigt. Liegt die Auslastung unter 50%, kommt es bei dem Unternehmen zu Verlustenà der Börsenkurs des Unternehmens sinkt entsprechend. Doch zuvor gibt es in jeder Saison einen "Strich-durch-die-Rechnung", der überraschend an dem einen oder anderen Ort kurzfristig geänderte Verhältnisse schafft. Nach der Feststellung des Saisonergebnisses und der Anpassung des Börsenkurses beginnt eine neue Saison nach demselben Muster.

II. Spielvorbereitung und Material

1. Der Spielleiter hat den Spielplan herzustellen sowie die Materialien für die einzelnen Saison-Start-Qualifikations-Test-Aufgaben zusammenzustellen bzw. herzustellen. Die Herstellung des Spielplans bedeutet zwar eine gewisse Mühe, andererseits lohnt sich diese, insbesondere wenn das Spiel mehrfach verwendet werden kann. Hilfsweise kann der Spielplan auch in einer einfachen Version hergestellt werden.

2. Ein Grobentwurf des Spielplans ist in der Anlage 1 abgedruckt. Notwendiger Bestandteil des Spielplans sind die zehn Ortsfelder mit jeweils drei Hotels sowie die Börsenskala. Für jede Gruppe muß weiter ein Fähnchen (mit entsprechender Farbe und Beschriftung) als Anzeige des jeweiligen Börsenkurses auf der Börsenskala hergestellt werden. Zusätzlich sind sechs weitere Fähnchen (ebenfalls mit entsprechender Farbe und Beschriftung) zum Belegen der jeweiligen Hotels herzustellen. Die "Buskarten" und "Strich-durch-die-Rechnung"-Karten werden durch Kopieren der Anlagen erstellt.

Darüber hinaus trägt es zur Atmosphäre des Spiels entscheidend bei, wenn der Spielplan einen gewissen Blickfang bietet. Aus diesem Grunde hat der Verfasser in seiner Ausführung eine Alpenkarte eingebaut und auch die Buskarten" und die "Strich-durch-die-Rechnung"- Karten in einem Fach auf dem Spielplan befestigt. Weiter hat er den Spielplan farblich kontrastreich gestaltet.

Der Untergrund des Spielplans sollte so beschaffen sein, daß auf die Hotelfelder und auf die Börsenskala die Fähnchen gesteckt werden können. Am besten kopiert man den Spielplan, Anlage 1, mit Vergrößerung auf das Format DIN A 2 und klebt ihn sodann auf eine stabile Wellpappe. Die Fähnchen können noch besser gesteckt werden, wenn auf dem Spielplan auf den Hotelfeldern und auf der Börsenskala entsprechend zugeschnittene Styropor- oder Depron-Untertapeten-Teile aufgeklebt werden. Eine andere gute Möglichkeit ist, den vergrößerten Spielplan insgesamt an eine Kork-Pinnwand zu heften oder eine Metalltafel und Magnete zu verwenden.

3. Checkliste Material

Spielplan erstellen

  • Anlage 1 auf Format DIN A 2 vergrößert kopieren
  • Spielplan (a) auf Wellpappe/Kork aufziehen oder (b) auf Metalltafel befestigen
  • nur bei (a) evtl. Styropor-/Depron-Untertapete ausschneiden und aufkleben
  • evtl. Fach für Buskarten" und Strich-durch-die-Rechnung"-Karten aufkleben
  • evtl. Alpenkarte einfügen/aufkleben
  • evtl. Spielplan farblich gestalten

Fähnchen herstellen (je Firma 7 Stück)
· entweder (a) farbige Stecknadeln mit großem, dicken Kopf mit Papierfähn-chen versehen oder (b) farbige Magnete verwenden

"Strich-durch-die-Rechnung"-Karten erstellen
· Anlage 2 einfach auf (farbiges) 140g/qm-Papier kopieren und ausschneiden

" Buskarten""erstellen
· Anlage 3 einfach auf (andersfarbiges) 140g/qm-Papier kopieren und ausschneiden

Saison-Start-Qualifikations-Test-Aufgaben entsprechend Anleitung unten Ziff.'III.2 vorbereiten evtl. Assessoirs (Etiketten, farbliches Erkennungszeichen) für die einzelnen Gruppen herstellen/bereithalten

III. Spielablauf und Spielregeln

1. Es werden vier Gruppen gebildet und jeder Gruppe wird der Name eines der Reiseunternehmen sowie eine Farbe zugewiesen

Reiseunternehmen Farbe
Sonnenschein-Tours AG Gelb
Schneeflocke AG Weiß
Traum-Ski-Heil AG Rot
Bockstark & Co Reisen AG Orange

Die Gruppen erhalten auf der Börsentafel ein Fähnchen mit ihrer Farbe. Darüber hinaus können die Gruppen zur besseren Unterscheidung und zum Ausdruck der Zusammengehörigkeit durch ein Accessoire in der entsprechenden Farbe (z. B. Mützen, Tücher) oder entsprechende Namensschilder (z. B. Klebeetiketten mit der Firma des Reiseunternehmens und dem Namen des Spielers) gekennzeichnet werden.

2. Nach der Einteilung der Gruppen müssen diese zunächst bei der "Stiftung Urlaubstest" einen kurzen Saison-Start-Qualifikations-Test absolvieren. Dabei handelt es sich in jeder Saison um eine andere Aufgabe, die teilweise von allen Gruppenmitgliedern gemeinsam, teilweise von einem Gruppenteilnehmer zu lösen ist. Die Saison-Start-Qualifikations-Test-Aufgaben greifen jeweils einen anderen für ein erfolgreiches Fremdenverkehrsmanagement erforderlichen Aspekt auf und setzen diesen in ein Spiel um. Die Saison-Start-Qualifikations-Tests sollten jeweils höchstens 5-7 Minuten (einschließlich Erklären der Aufgabe und Durchführung der Auswertung) dauern. Einige Beispiele für geeignete Saison-Start-Qualifikations-Test-Aufgaben sind nachfolgend abgedruckt:

Aufgabe Material
Werbeplakat
Jede Gruppe soll in vier Minuten ein möglichst Ansprechendes und originelles Werbeplakat für ihr Unternehmen entwerfen und gestalten
4 Papierbögen (DIN A 2)
Farbstifte (Wachsmalkreide
oder Filzstifte)
Alpenkundeprüfung für Fremdenführer
Jede Gruppe soll in vier Minuten die offiziellen Prüfungsaufgaben der Stiftung Urlaubstest (vgl. Anlage 4) lösen.
4 Kopien von Anlage 4 Stifte
Lehrprobe für Skilehrer
Ein Mitarbeiter spielt einen unbegabten Skischüler. Von jeder Gruppe hat nun ein Spieler eine Minute Gelegenheit, dem Skischüler beizubringen. Gesucht ist die originellste Skilehrerleistung.

Hinweis:
- Der Mitarbeiter muß sich bei den einzelnen Versuchen jeweils ähnlich verhalten (Chancengleichheit!) - Die Skilehrer warten vor ihrer Lehrprobe vor der Tür, bis sie der Reihe nach hereingerufen werden.

Kein Material erforderlich (evtl. Skilehrer und Skischüler Mütze und Skibrille aufsetzen und Skistöcke in die Hand geben)
Zimmermädchen / Zimmerboy
Ein Spieler jeder Gruppe muß möglichst schnell 3 Kissen abziehen und anschließend wieder beziehen und ordentlich nebeneinander hinlegen.
3 Kissen mit Bezügen
Stoppuhr
Animation an der Bar
Ein Mitarbeiter spielt einen traurigen, unzufriedenen, an der Bar hockenden Urlauber. Von jeder Gruppe hat nun ein Spieler eine Minute Gelegenheit, den Urlauber aufzuheitern.
Kein Material erforderlich
(evtl. mit wenigen Utensilien - Gläser, Flaschen, Tisch, Hocker - Bar andeuten)
Sekt-Service
Von jeder Gruppe muß ein Spieler eine kleine Sektflasche öffnen und den Inhalt in zwei Sektgläser gießen. Sieger ist derjenige, der zuerst fertig ist, ohne daß Sekt verschüttet oder übergelaufen ist.

Hinweis:
- Das Spiel kann auch alkoholfrei durchgeführtwerden, wenn Sprudel (kohlesäurehaltiges Wasser) und Brause verwendet wird. In diesem Falle muß zu Beginn in jedes Sekt glas eine gleiche Menge von Brausepulver eingefüllt werden.

4 gekühlte 0,2 l-Sektflaschen
8 0,1l -Sektgläser
2-4 0,7 l- Sprudelflaschen
(Mineralwasser) Brausepulver
8 0,1 l - Sektgläser
Urlaubsmarktschreier
Von jeder Gruppe hat ein Spieler eine Minute lang die Gelegenheit, die Vorzüge seines Reiseunternehmens anzupreisen. Gesucht sind die besten Sprüche.
Kein Material erforderlich
(evtl. Mikrophon in die Hand geben)
Skiwerkstatt
Zum Service eines guten Reiseunternehmens gehört es, Skibindungen schnell zu montieren. Von jeder Gruppe muß ein Spieler möglichst schnell eine Holzsenkschraube in einen Holzbalken schrauben.
Holzbalken
Schraubenzieher
4 Holzsenkschrauben

Jeder Spielleiter ist eingeladen, die vorgeschlagenen Aufgaben den konkreten Bedürfnissen und Verhältnissen seiner Gruppe anzupassen oder alternativ zusätzlich eigene Aufgaben zu entwickeln.

3. Die Gruppe mit dem besten Ergebnis darf nun auf dem Spielplan sechs Hotels an Orten ihrer Wahl chartern und auf die entsprechenden Felder ihre Firmenfähn-chen stecken. Anschließend darf die zweitbeste fünf, die drittbeste Gruppe vier und zum Schluß die letzte Gruppe drei Hotels an Orten ihrer Wahl chartern. An jedem der zehn Urlaubsorte gibt es jeweils drei Hotels. Es dürfen auch mehrere Hotels an einem Ort von derselben Gruppe gechartert werden.

4. Nachdem alle Gruppen ihre Hotels gechartert haben, wird die Auslastung der einzelnen Hotels ermittelt. Hierzu werden die Buskarten (Anlage 3) gemischt und anschließend (verdeckt) jeweils einem Ort zugeordnet. Die Hotels an einem Urlaubsort sind voll ausgelastet, wenn zwei Busse pro (insgesamt am jeweiligen Urlaub) gechartertem Hotel ankommen.

5. Vor der Feststellung des Saisonergebnisses wird nun eine der "Strich-durch-die-Rechnung"-Karten (Anlage 2) vom Spielleiter gezogen und durch Vorlesen bekanntgegeben. Der Inhalt der "Strich-durch-die-Rechnung"-Karte wird bei der Ergebnisermittlung und Börsenkursveränderung berücksichtigt.

6. Jede Gruppe beginnt mit einem Börsenkurs von 100. Zunächst werden (ggf.) die Börsenkursveränderungen vollzogen, die sich unmittelbar der "Strich-durch-die-Rechnung"-Karte ergeben. Anschließend werden die einzelnen Hotels nach folgender Tabelle abgerechnet: - in Börsenkurspunkten -

1 Hotel ** 2 Hotels ** 3 Hotels **
0 Busse * / **** -1 -2 -3
1 Bus * +1 -1 -2
2 Busse * +3 +1 -1
3 Busse * 0 *** +2 +1
4 Busse * 0 *** +3 +2
5 Busse * 0 *** 0 *** +2
6 Busse * 0 *** 0 *** +3

* (ggf.) unter Berücksichtigung der Strich-durch-die-Rechung"-Karte
**insgesamt am jeweiligen Urlaubsort gecharterte Hotels
*** Überbelegung, daher kein Gewinn
**** kann nur bei Berücksichtigung einer entsprechenden "Strich-durch-die-Rechnung"-Karte vorkommen

7. Nach der Ermittlung des Saisonergebnisses und der entsprechenden Ergänzung der Börsenskala beginnt eine neue Saison. Ziff. 2 bis 6 gelten entsprechend.

IV. Gesamtwertung

Gesamtsieger ist das Reiseunternehmen, dessen Börsenkurswert nach fünf oder sechs Saisonen am höchsten ist.

V. Hinweise für den Spielleiter

1. Der Spielleiter hat während des Spiels - am besten unterstützt durch weitere Mitarbeiter - dafür Sorge zu tragen, daß sich die Spieler diszipliniert und einigermaßen ruhig verhalten. Nur so kommt es zu einem flüssigen Spielfluß ohne lange und spannungsraubende Pausen.

2. Der Spielplan sollte im Raum so aufgehängt werden, daß er von allen Spielern gut gesehen werden kann. Die Fähnchen der einzelnen Gruppen werden am zweckmäßigsten vom Spielleiter selbst nach deren mündlichen Angaben gesetzt. Am besten läßt man die Gruppe jeweils hinter einem Tisch im Halbkreis um den Spielplan herum Platz nehmen. Die Saison-Start-Qualifikations-Test-Aufgaben können dann - ebenfalls für alle Spieler sichtbar - auf der Fläche direkt vor dem Spielplan bzw. an den Tischen durchgeführt werden.

3. Zeitplan

· Erklären des Spiels/Bildung der Gruppen/Einführung ca. 10-15 Minuten
· Hauptspielphase (5-6 x ca. 12 Minuten) ca. 60-75 Minuten
· Auswertung/Siegerehrung ca. 5 Minuten
· Insgesamt ca. 11/2 Stunden

Die Hauptspielphase kann je nach den zeitlichen Möglichkeiten der Gruppe um ca. 15 Minuten verlängert oder abgekürzt werden, je nachdem, ob das Spiel nach der fünften oder nach der siebten Saison beendet wird. Die Dauer der Hauptspielphase (Anzahl der Saisonen) sollte jedoch bereits vor Spielbeginn bekanntgegeben werden. Eine Änderung der Spieldauer während des Spiels sollte nur mit Zustimmung aller Gruppen erfolgen.

4. Das Spiel eignet sich in besonderem Maße zur Durchführung auf Skifreizeiten, auch mit (jungen) Erwachsenen. Zu diesem Zweck wurde es auch ursprünglich vom Verfasser entwickelt. Sofern das Spiel mit Jungen Erwachsenen durchgeführt wird, sind regelmäßig die Fragen der "Alpenkundeprüfung für Fremdenführer" etwas zu einfach. Dem kann Abhilfe geschaffen werden, wenn entweder eigene, schwierigere Fragen verwendet werden oder wenn die zur Beantwortung der Fragen gegebene Zeit sehr kurz gehalten wird.

Anlage 2

Strich durch die Rechnung
Überdurchschnittliche, unvorhergesehene Preissteigerungen in der Schweiz. Da die vereinbarten Reisepreise Festpreise sind, läßt sich ein Verlust nicht vermeiden.
Pro in der Schweiz belegten Hotel sinkt der Börsenkurs um einen Punkt.
Strich durch die Rechnung
Schneemangel in den Ostalpen. Einige Reisegruppen sagen ab. Ersatzbelegungen können nicht mehr vorgenommen werden. In den Skiorten Saalbach, St. Anton, Garmisch-Partenkirchen und Cortina d'Ampezzo kommt jeweils ein Bus weniger als erwartet.
Strich durch die Rechnung
Das Engadin ist eingeschneit. Angekündigte Reisegruppen können nicht anreisen. Eine Versicherung wurde nicht abgeschlossen.
Pro in St. Moritz belegten Hotel sinkt der Börsenkurs um zwei Punkte.
Strich durch die Rechnung Bei den jährlichen Tarifverhandlungen für das Gaststättengewerbe wurde eine Lohnerhöhung für Hotelpersonal abgelehnt. Die Belegschaft in Oberstdorf hat deswegen komplett gekündigt.
Pro in Oberstdorf belegten Hotel sinkt der Börsenkurs um zwei Punkte.
Strich durch die Rechnung
Die für das Samstagabend-Cocktail in Crans Montana engagierte Band kommt nur, wenn sie eine höhere Gage bekommt.
Pro in Crans Montana belegten Hotel sinkt der Börsenkurs um einen Punkt.
Strich durch die Rechnung
In Frankreich streiken die LKW-Fahrer. Auf den Straßen steht alles still. Günstige Lebensmittellieferungen aus dem Großmarkt kommen nicht an. Der Chefkoch muß vor Ort teurer einkaufen
Pro in Frankreich belegten Hotel sinkt der Börsenkurs um einen Punkt.
Strich durch die Rechnung
Bei der Kalkulation wurde übersehen, daß in Bormio eine Kurtaxe zu entrichten ist. Die Gemeinde stellt nachträglich einen hohen Betrag in Rechnung, der ein Loch in die Kasse reißt.
Pro in Bormio belegten Hotel sinkt der Börsenkurs um einen Punkt.
Strich durch die Rechnung
Die Buchungszentrale hat eine Anmeldung einer Gruppe für St. Antönien versehentlich in St. Anton angekündigt.
In St. Anton kommt ein Bus weniger als erwartet.
Strich durch die Rechnung
In den Westalpen wütete ein orkanartiger Schneesturm. Viele Hotels wurden beschädigt und müssen nun zunächst renoviert werden.
In den Skiorten Chamonix, Val d'Isere und Crans Montana muß jeweils einem Bus abgesagt werden.
Strich durch die Rechnung
Die Hotelküche in Cortina d'Ampezzo verwendete fahrlässig verdorbene Lebens mittel. Viele Gäste werden krank und fordern Schmerzensgeld.
Pro in Cortina d'Ampezzo belegten Hotel sinkt der Börsenkurs um einen Punkt.
Strich durch die Rechnung
Unerwartet reagieren Kurzentschlossene auf die Auslastung in den Skigebieten.
In ausgebuchten Orten (3 Hotels belegt) kommt je ein Bus weniger. In Orten, in denen nur ein Hotel belegt ist, kommt je ein Bus mehr.
Strich durch die Rechnung
Der Wetterbericht meidet Tauwetter in den Westalpen und Top-Schneeverhältnisse im Engadin. Eine Reisegruppe macht von ihrem Optionsrecht Gebrauch und wechselt ihr Ziel.
In St. Moritz kommt daher ein Bus mehr, in Chamonix kommt ein Bus weniger.

Anlage 4

Stiftung Urlaubstest

unabhängiges Institut des Dachverbands der Reiseunternehmen

Alpenkundeprüfung für Fremdenführer

1 . Wie heißt der höchste Gipfel der Alpen?
( ) Monte Rosa (Dufourspitze)
( ) Jungfrau
( ) Monthlanc

2. Was ist eine "Alpendohle"?
( ) gelbschnäbeliger Vogel
( ) Teil eines Gletschers
( ) natürliche Abwasserleitung

3. In weichen der nachfolgenden Orte haben bereits Olympische Winterspiele stattgefunden?
( ) Grenobele
( ) Crans Montana
( ) Cortina d'Ampezzo
( ) Davos
( ) Garmisch-Partenkirchen
( ) Chamonix
( ) Kitzbühel

4. Welche der folgenden Flüsse haben ihr Quellgebiet in den Alpen?
( ) Po
( ) Drau
( ) Rhein
( ) Donau
( ) Rhöne
( ) Schussen

5. Was bedeutet "Alpfahrt"?
( ) volkstümliche Verkürzungen von Fahrt in die Alpen
( ) Transport der jungen Kälber mit dem Zug auf die Alm
( ) Auftrieb des Viehs auf die Alm

6. Dauersiedlungen reichen in den Alpen vereinzelt bis
( ) 2100 m/NN
( ) 2300 m/NN
( ) 2500 m/NN

7. Wie lang sind die Alpen (Ost-West-Ausdehnung)?
( ) ca. 1200 km
( ) ca. 1500 km
( ) ca. 1700 km

8. Welche Sprachen werden (offiziell) in den Westalpen gesprochen?
( ) deutsch ( ) italienisch
( ) französisch ( ) rätoromanisch
( ) serbokroatisch ( ) ungarisch

Lösungen Urlaubstest (vgl. Anlage 4)
1. Montblanc
2. gelbschnäbliger Vogel
3. Grenoble
Cortina d'Ampezzo
Garmisch-Partenkirchen
Chamonix
Innsbruck
4. Po
Draun
Rhein
Rhone
5. Auftrieb des Viehs auf die Alm
6. 2100
7. 1200 km
8. deutsch
französisch
italienisch


Anlagen


Anlage 1 (Spielplan)


Anlage 3 (Buskarten)


© 2003 Evangelisches Jugendwerk in Württemberg (ejw)
Impressum