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Golf exklusivOutdoor-Aktion mit wenig Aufwand und großer Wirkung- auch für Kleingruppen geeignet -I. SpielideeZu den edelsten Sportarten gehört Golf. Bei diesem Rasenspiel wird versucht, mit möglichst wenig Schlägen einen Ball mit einem Schläger in naturgegebenem oder nur geringfügig verändertem Gelände in ein Loch zu spielen.Was viele der oberen Zehntausend reizt und auf die grüne Wiese treibt, kann für die Jugendlichen in unseren Gruppen und Kreisen nicht reizlos sein. Deshalb nachfolgend eine Variante für Gruppen, die mit verhältnismäßig geringem Aufwand ein Golf-Feeling ganz besonderer Art aufkommen läßt. Anders als bei der Original-version von Golf werden in die Bahnen Hindernisse eingebaut. Entscheidend für den Erfolg der Aktion ist es, daß das Spiel mit einem Hauch von Exklusivität aufwartet und die Spieler motiviert und begeistert werden. II. Spielablauf und praktische Hinweise zur Durchführung1. SpielgebietAls Golfplatz dient am besten ein großer Park mit großen Rasenflächen, der im Verlauf des Spiels von Bahn zu Bahn durchzogen wird. Natürlich können die einzelnen Bahnen auch nacheinander an derselben Stelle aufgebaut werden, dabei geht jedoch viel Atmosphäre verloren. Steht kein Park, der zudem immer auch interessierte Zuschauer garantiert, zur Verfügung, bieten sich auch weiträumige Wiesenflächen außerhalb des Ortes an. In allen Fällen ist darauf zu achten, daß das Gras möglichst frisch gemäht ist.2. SpielablaufDie einzelnen Bahnen (Stationen) werden von allen Spielern der Reihe nach einmal durchlaufen. Nachdem die Bahn von einem Mitarbeiter aufgebaut wurde, darf der erste Spieler versuchen, den Ball mit möglichst wenig Schlägen vom Abschlag ins Loch zu schlagen. Die Anzahl der Schläge wird vom Mitarbeiter auf einem Laufzettel (Beispiel siehe Anlage 1) festgehalten. Anschließend geht der Spieler weiter zur nächsten Station, die zwischenzeitlich von einem anderen Mitarbeiter aufgebaut wurde. Entsprechend geht es bis zur letzten Station weiter. Wenn alle Spieler die erste Station absolviert haben, überholt der entsprechende Mitarbeiter alle ihm vorangehenden Stationen und baut vor dem vordersten Mitarbeiter weiter. Bei drei Mitarbeitern betreut der erste Mitarbeiter also der Reihe nach die 1., 4., 7... Station, der zweite die 2., 5., 8. ... Station, der dritte die 3., 6., 9. ... Station.3. Vorschläge für den Aufbau einzelner BahnenLegende zu den Skizzen:A Abschlag L Loch .. Strecke, die der Ball zwischen Abschlag und Loch zurückzulegen hat Allgemeiner Hinweis zum Aufbau der Bahnen: Der Abschlagpunkt kann durch ein Fähnchen o. ä. markiert werden. Als Loch bietet sich entweder eine kleine, flache Metalldose (Durchmesser: ca. doppelter Balldurchmesser) an, die im Gras versenkt wird oder es wird einfach mit Kalk/ Sägemehl oder einem Plastik-/oder Metallring ein Zielpunkt als Loch markiert. Der Abstand zwischen Abschlag und Loch sollte circa 6 bis 12 Meter betragen. Die Strecke vor oder nach dem Hindernis kann variiert werden, sollte jedoch nicht länger als 7 Meter sein. Hängendes UAufbau:
Fehler:
· Baum mit Ästen (zum Befestigen des Seils) ZirkelAufbau:Es wird mit Fähnchen ein Kreis markiert (Durchmesser ca. 10 Meter), der umspielt werden muß, ohne daß der Ball in das Kreisinnere rollt.
Fehler:
Material: RohrAufbau:Zwischen Abschlag und Loch wird ein Rohr gelegt. Das Rohr kann an der hinteren Seite etwas höher liegen oder durch Unterlegen angehoben werden, damit der Ball wieder herausrollt, wenn er nicht mit der nötigen Stärke geschlagen wurde.
Fehler:
Material: Zick-ZackAufbau:Zwischen Abschlag und Loch werden mehrere Bogen gesteckt, die nacheinander durchquert werden müssen.
Fehler:
Material: keine besondere Black-BoxAufbau: Aus einem Karton werden an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils Öffnungen (Tore) herausgeschnitten. Der Karton wird zwischen Abschlag und Loch gestellt.
Fehler:
Material: Baum mit Ästen (zum Befestigen des Seils) Weiße WandAufbau:Ein Holzrahmen wird an zwei Stützen senkrecht aufgestellt. Der Rahmen wird mit Zeitungspapier verschlossen. Zwischen dem Abschlag und dem Holzrahmen wird ein ansteigendes Holzbrett angebracht, das als Schanze" dient. Der Ball muß nun durch die weiße Wand durchgeschlagen werden, bevor er eingelocht werden kann (vgl. ,Hängendes U")
Fehler:
Geländevoraussetzung: SpalteAufbau:
Fehler: Material:
keine besondere KanalAufbau:Es wird mit Fähnchen eine schmale, teils gerade, teils gekrümmte Gasse (Breite ca. 30 cm) markiert, die durchspielt werden muß, ohne daß der Ball die Gasse verläßt.
Fehler:
Material: keine besondere SandAufbau:
Fehler: ggf. Brett (als Rampe)
Geländevoraussetzung: Long DistanceAufbau:Bei dieser Übung ist kein Hindernis eingebaut. Anders als bei den übrigen Bahnen beträgt jedoch hier der Abstand von Abschlag und Loch eine größere Strecke, möglichst ca. 50 -100 Meter. Natürliche Hindernisse (z. B. Teich, Büsche) können einbezogen werden.
Fehler: keines
Geländevoraussetzung: Weitere IdeenBei der Gestaltung weiterer Bahnen sind dem Spielleiter nahezu keine Grenzen gesetzt. Am jeweiligen Ort vorhandene Einrichtung sollte unbedingt soweit möglich mit benutzt und einbezogen werden.Beispiele: - über einen kleinen Teich, einen Bach oder ein Wasserbecken ein Brett legen, über das der Ball gespielt werden muß, ohne daß er ins Wasser fällt - Treppe mit Laufrille für Kinderwagen in die Bahn einbeziehen - Wände als Bande einbeziehen oder Bretter als Bande aufstellen und ein-beziehen 4. Spielvorbereitung und Hinweise für den SpielleiterDer Spielleiter sucht ein geeignetes Gelände und wählt Art und Ort der einzelnen Bahnen aus. Für die betreffenden Stationen müssen dann nur noch die einzelnen Materialien zusammengestellt bzw. die Hindernisse vorgefertigt werden. Es bietet sich an, die Stationen bereits einmal vorab probeweise aufzubauen, damit zum einen die Abstände, Winkel und Formen auf ihre Eignung hin optimiert werden können und es zum anderen während des Spiels zu keinen langatmigen, den Spielfluß stockenden Auf- bzw. Umbaumaßnahmen kommt.Der Spielleiter erstellt auch für jeden Spieler einen Laufzettel, in den dann an jeder Station die Anzahl der benötigten Schläge eingetragen werden kann. Wer möchte, kann auf der Rückseite des Lauf7ettels eine Skizze mit den Orten der einzelnen Stationen anbringen. Solche Randerscheinungen« verleihen ebenso wie Start-nummern oder eine einheitliche, golfmäßige Kleidung der Mitarbeiter ein nicht zu unterschätzendes offizielles Flair". Als Golfschläger dienen entweder Hockey- oder Kricketschläger. Als Bälle kommen am besten Hartgummibälle (vom Hockeyspiel) oder Holzbälle (vom Kricketspiel) zum Einsatz. Auch andere Bälle mit einem Durchmesser von ca. 5 bis 8 cm (z. B. Tennisbälle) können verwendet werden. Das jeweilige Ballverhalten ist bei den einzelnen Stationen zu berücksichtigen; deshalb am besten vorher immer mit dem konkreten Material an Ort und Stelle ausprobieren!!!Am besten gibt man jedem Spieler einen persönlichen "Schläger", den er das ganze Spiel über bei sich hat. Wenn nicht genügend Schläger vorhanden sind, können auch an jeder Station ein oder zwei Schläger deponiert werden, die dann von allen Spielern an dieser Station der Reihe nach verwendet werden können. Unter Umständen können die Materialien auf einen großen Leiterwagen gepackt werden, der dann als Caddy" von den Mitarbeitern durchs Gelände gezogen werden kann. Das ist sehr praktisch und kommt enorm gut an!!! Spielregeln Der Ball muß immer von der Stelle aus weiter gespielt werden, an der er liegengeblieben ist, sofern bei den vorhergehenden Stationsbesprechungen nicht ausdrücklich etwas Gegenteiliges bestimmt wurde. Bleibt der Ball an einem Hindernis (Wand, Baumstamm, o. ä.) liegen, so darf der Ball vor dem Weiterspielen mit der Hand 10 cm von diesem entfernt hingelegt werden. Spielerzahl Das Spiel kann mit einer beliebigen Anzahl von Spielern durchgeführt werden. In kleinen Gruppen (bis zu 6 Spieler) kann das Spiel auch so durchgeführt werden, daß immer alle Spieler zusammen eine Station nach der anderen aufbauen und absolvieren. In diesem Falle genügt sogar ein Mitarbeiter.In großen Gruppen (über 15 Spieler) bietet es sich an, die Anzahl der Stationen, an denen gleichzeitig gespielt werden kann, zu erhöhen, wenn und soweit genügend Mitarbeiter vorhanden sind. Um den Start zu entzerren, kann in diesen Fällen auch im Umlaufverfahren gespielt werden: Es ist möglich, daß ein Teil der Gruppe bereits an der 2., 3. ... Station anfängt und dann den Parcours nicht an der letzten, sondern an der 1., 2. ... Station abschließt. In diesem Falle dürfen und können die 1., 2. ... Station erst bei Spielende abgebaut werden. Dies kann vermieden werden, wenn zunächst alle Spieler im Kreis herum die ersten drei Stationen absolvieren, dann die nächsten drei Stationen aufgebaut und von allen Spielern im Kreis herum absolviert werden usw. Diese Lösung hat den Nachteil, daß der Parcours-Gedanke, wonach jeder Spieler nach und nach durchs Gelände zieht, etwas in den Hintergrund gerät. WertungDas Spiel bietet sich in erster Linie für eine Einzelwertung an: Sieger ist derjenige Spieler, der in der Summe aller Bahnen am wenigsten Schläge benötigt hat.Daneben kommt auch eine Mannschaftswertung in Betracht, der vor allem dann der Vorzug zu gewähren ist, wenn Leistungsunterschiede zwischen den Teilnehmern nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt werden sollen und schwächere Spieler vor einer Einzel-Niederlage bewahrt werden sollen. Sieger ist die Gruppe, die in der Summe aller Bahnen und aller ihrer Spieler am wenigsten Schläge benötigt hat. Denkbar ist auch, daß bei jeder Bahn immer nur die zwei oder drei besten Ergebnisse der Gruppe gezählt werden. Durch diese Lösung sind zwar einerseits schwächere Spieler ins Spiel voll einbezogen, andererseits kann aber deren Leistung das Gruppenergebnis auch nicht verschlechtern. Zeitbedarf1. Erklären des Spieles und Einführung ca. 10 Minuten2. Spielphase (bei 9 Bahnen) ca. 50 bis 80 Minuten Gesamt ca. 60 bis 90 Minuten Hinzu kommt ggf. noch die für den Hin- und Rückweg benötigte Zeit. Die für die Spielphase benötigte Zeit läßt sich nur schwer einschätzen, da sie entscheidend davon abhängt, ob es dem Spielleiter gelingt, durch einen zügigen Auf- und Abbau der Stationen sowie eine hinreichende Zahl von Mitarbeitern lange Wartezeiten auszuschließen. |