Olympic boards - Spiele rund ums Snowboard

Die folgenden Spiele wurden am Rande einer Snowboardfreizeit für Jungen ausgedacht und zum Großteil gespielt. Ein Teil der Spiele erfordert bestimmte Voraussetzungen an Gelände- oder Schneeverhältnissen (Papp-/Pulverschnee).

Es wurde versucht, den Spielen in Anlehnung an bestimmte Ereignisse einen Namen zu geben. Die Spiele sollten daher jeweils kurz mit 1-2 Sätzen eingeführt werden. Die Spiele wurden in voller Snowboardmontur (incl. Hard-/Softboots) durchgeführt. Das Ganze lief als Mannschaftswettbewerb ab.

  1. Verletztentransport

    Beim Boarden ist ein Fahrer gestürzt und muß möglichst schnell zum Arzt gebracht werden. Der Verletzte sitzt auf dem Board. Die anderen zwei Mitspieler ziehen/ schieben ihn möglichst schnell über die vorgegebene Strecke.

  2. Lawinenopfer suchen

    Unter einem Schneehaufen liegt ein Lawinenopfer/ein Schatz. Dieses soll schnellstens geborgen werden. Also, ran an die Boards und losbuddeln.
    Material: Schatz (Süßigkeiten o. ä.)

  3. Kunstschnee

    Da in dieser Saison zu wenig Schnee gefallen ist, muß Kunstschnee herbei-geschafft werden. Jeweils zwei Spieler transportieren auf ihren Boards (waagrecht tragen, an beiden Seiten halten) Schnee von A nach B.
    Wertung: Entweder bestimmte Schneemenge in möglichst kurzer Zeit oder möglichst viel Schnee in einer bestimmten Zeit transportieren.

  4. Schneefußball

    a) Dribbeln mit Softball und Snowboardschuhen über einen Slalomparcours b) Fallrückzieher mit Zuwerfen des Balles und weicher Landung im Schnee
    c) "normaler" Kick im Schnee (senkrechte Boards als Tormarkierungen)
    d) Kick mit Luftballons

    Material: Softball bzw. normaler Fußball bzw. Luftballons

  5. Pisten-Kellner

    Als besonderer Service des Pistendienstes werden Getränke auf die Piste gebracht. Der Kellner muß dazu sein Board -wie ein Kellner - auf der flachen Hand oberhalb der Schulter tragen. Am vorderen und hinteren Ende des Boards je ein Handschuh. Dieser muß möglichst schnell über eine bestimmte Strecke transportiert werden. Stürzt ein Handschuh, muß er neu aufgelegt und ab dieser Stelle weitergetragen werden.

  6. Hangabtrieb

    Im Herbst - vor Beginn des ersten snows" - muß der Alm-Öhü" seine Rinder von der Alm ins Tal runterbringen (Almabtrieb). Da der Schneeinbruch dieses Jahr ganz überraschend früh kam, muß dies nun ganz rasch geschehen. Die Rinder (3-5 Spieler) werden mit einem Seil (um Leib und Arme) möglichst eng zusammengebunden. Nach dem Knoten sollten noch zwei Meter Seil übrig sein, an dem der Alm-Öhü zieht. Er muß nun die Rinder über eine bestimmte Strecke (Wendemarke mit senkrecht steckenden Boards) bis zum Ziel ziehen. Stolpereffekte sind dabei nicht ganz ungewollt. Die Mannschaften sollten parallel starten - das erhöht die Spannung.

    Material: Seile

  7. Schlepplift

    Ein Spieler muß von seinen Mitspielern hangaufwärts geschleppt werden. Der Spieler sitzt dabei entweder - auf einem Schlitten oder - einer Schaufel (Spieler ziehen am Stiel) oder - einer Rutschpfanne" (Plastikteil in Pfannenform; Spieler ziehen am Griff, an dem eventuell noch ein Seil angebracht wird)

    Material: Schlitten, Schaufel, Rutschpfanne, Seil

  8. Schanzen springen

    Am Hang wird eine kleine Schanze gebaut. Es empfiehlt sich, die senkrechte Kante der Schanze mit einem Brett abzustützen.
    a) Weitspringen
    Die Springer müssen möglichst weit fliegen.
    b) Hochspringen
    Unterhalb der Schanze halten zwei Mitarbeiter ein Flatterband, über das hinweg gesprungen werden muß. Die Spieler dürfen die Höhe vorgeben (circa ein Meter). Erweiterung: Die Zuschauer beziehungsweise Mitspieler dürfen wetten, ob der Spieler es schafft oder ob er reißt.
    c) Zielspringen
    Unterhalb der Schanze liegen Luftballons, die getroffen werden müssen. Pro Treffer ein Punkt, pro geplatztem Luftballon ein weiterer Punkt.
    Anmerkung: Dieser Teil wurde im Rahmen der Freizeit am Abschlußabend unter dem Motto "fire and ice" im Fackelschein durchgeführt. Die Atmosphäre und die besonderen Lichtverhältnisse gaben dem Ganzen das gewisse Etwas".

    Material: Brett, Schaufel, Flatterband, Meterstab, 10-20 Luftballons, eventuell Fackeln.

  9. Hindernisparcours

    Die Spieler müssen einen Parcours am Rande der Piste laufen. Dabei können folgende Hindernisse zu überwinden sein: - über Schneehaufen springen - über ein Board springen, das von zwei Mitarbeitern waagrecht gehalten wird - auf dem Rückweg unter diesem Board "hindurch tauchen" - um einen Baum herum rennen

  10. Board-Biathlon

    Der Spieler zieht sein Board an einem Seil hinter sich her. Auf diesem transportiert er seine Munition" (Schneebälle). An den Stationen muß er auf senkrecht steckende Boards oder andere Ziele werfen.

    Variante: Der Spieler fährt die Strecke auf dem Board zu den Stationen und transportiert die Schneebälle in einem Tagesrucksack.

    Material: Seile, Tagesrucksäcke

  11. Schneeblindheit

    Einem Spieler werden die Augen verbunden. Die Mitspeler weisen ihm durch Zurufen den Weg über einen (harmlosen) Hindernisparcours (z. B. Slalom um senkrecht steckende Boards). Die anderen Mannschaften dürfen durch weitere Zurufe stören - bzw. sie starten parallel und rufen ihrem Läufer zu.

    Material: Tücher/Binden

  12. Base-Board-Ball

    Baseball im Schnee: Ein Spieler bekommt von seinen restlichen Mitspielern nacheinander Schneebälle zugeworfen. Diese muß er mit dem Board abschlagen. Entfernung ca. 7-10 Meter. Pro Treffer ein Punkt.

  13. Snowball & Co.

    a) Zielwerfen mit Schneebällen auf Boards (stecken senkrecht im Schnee)

    b) 7-Meter-Schießen: Werfen mit Schneebällen auf ein Tor (aus zwei senkrechten, einem waagrechten Board). Der Torwart darf mit einem Board abwehren.

    c) Staffeln mit Schneebällen
    - Staffellauf mit fliegender" Übergabe des Schneeballs
    - Spieler stehen an festen Positionen. Zehn Schneebälle müssen möglichst schnell vom ersten bis zum letzten Spieler zugeworfen werden. Spieler muß mit einem Bein beim senkrecht steckenden Snowboard bleiben, darf aber einen Spreizschritt machen
    - Variante: Zurollen der Schneebälle
    - Schneeball muß im Tagesrucksack transportiert und dem nächsten Mitspieler übergeben werden.


    d) Rugby mit festen Schneebällen

    Material: Tagesrucksäcke

  14. Snow-Kegeln

    Kegeln mit Schneebällen im Gelände. In einiger Entfernung stehen leere Getränkeflaschen oder senkrecht steckende Boards. Als Hindernisse können Schneehaufen o. ä. eingebaut werden.

    Material: Getränkeflaschen

    Material allgemein: Snowboards, Pistenkleidung

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